Verrückte Dinge, Die Am Set Von „Apocalypse Now“ Passiert Sind
Quelle: VideoElephant (Glomex)
Nur wenige Filmproduktionen sind so legendär geworden wie „Apocalypse Now“. Der fertige Film gilt zwar als Klassiker, doch die Entstehung war eine ganz andere Geschichte. Endlose Verzögerungen, extreme Wetterbedingungen und Notfälle im wahren Leben machten die Produktion zu einer der chaotischsten in der Geschichte Hollywoods. Hier sind einige der kuriosesten Ereignisse am Set von „Apocalypse Now“ … Die Rolle des Captain Willard trieb Martin Sheen an den Rand eines körperlichen und seelischen Zusammenbruchs. Mit nur 36 Jahren erlitt er am Set einen beinahe tödlichen Herzinfarkt und musste sich zu einer Autobahn schleppen, um Hilfe zu holen. Um zu verhindern, dass das Studio den Film absetzte, tarnte Regisseur Francis Ford Coppola den Notfall als „Hitzschlag“ und setzte heimlich Sheens Bruder als Double ein, bis Sheen sich erholt hatte und ans Set zurückkehren konnte. Die berühmten Helikopterszenen des Films brachten eine unglaubliche Komplikation mit sich. Da das US-Militär die Unterstützung der Produktion verweigerte, lieh sich Coppola Helikopter von der philippinischen Regierung. Das Problem war, dass sie noch in einem realen Konflikt im Einsatz waren. Daher verschwanden sie regelmäßig vom Set, um gegen Rebellen zu kämpfen, bevor sie zurückkehrten, damit die Dreharbeiten fortgesetzt werden konnten. Eine der einprägsamsten Szenen des Films erwies sich als völlig echt. In der Eröffnungsszene zerschlägt Sheens Figur in einem Anfall von Trunkenheit einen Spiegel, sodass ihm Blut über das Gesicht läuft. Der Schauspieler war während der Dreharbeiten tatsächlich betrunken, und der Schlag war nicht gestellt. Er zerschmetterte den Spiegel tatsächlich mit der Faust und spielte trotz der Verletzung weiter. Als ob das nicht genug wäre, stellte Mutter Natur ein weiteres großes Hindernis dar. Nur zwei Monate nach Produktionsbeginn fegte Taifun Olga über die Philippinen und zerstörte viele der teuren Filmsets. Die Dreharbeiten wurden für drei Monate unterbrochen, wodurch der Zeitplan und das Budget noch weiter aus dem Ruder liefen.



